Hornspielen in Zeiten der Pandemie
Über die Aerosol-Studie der Bamberger Symphoniker bei Bläsern und deren Auswirkung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Orchester
von Christoph Eß
Ich war gerade mit meinem Hornquartett german hornsound in Süddeutschland unterwegs zu sechs Konzerten, für die wir Anfang März 2020 eingeladen waren, als eine allgemeine Absagewelle zunächst alle öffentlichen Großveranstaltungen betraf und relativ schnell zu einem kompletten Lockdown führte. Schuld daran ist und war ein nicht ganz unbekanntes Sars-Virus, der sich durch eine vermutlich in China ausgelöste Mutation unter dem Namen SARS-CoV-2, oder kurz Corona-Virus, ausbreitete. Das Problem ist, dass das Virus und die damit verbundene Krankheit COVID-19 vor allem bei Risikogruppen (älteren und gesundheitlich vorbelasteten Menschen) zu einem sehr schweren bis hin zu tödlichem Verlauf führen kann. Auch wenn die WHO sowie Virologen auf der ganzen Welt nach Medikamenten, Impfstoffen und zunächst vor allem nach Informationen über das mutierte Virus suchen und forschen, war ein weltweiter wirtschaftlicher und sozialer Lockdown aus Sicht der Regierungen unausweichlich, da der Schutz des Lebens über allem stehen muss.
In den ersten vier Wochen dieses Lockdowns war eine große weltweite Solidarität zu spüren. Überall wurde der Hashtag #stayhome gelebt. Die Infektionszahlen sowie die Mortalitätsrate, zumindest in Deutschland und vielen europäischen Ländern, sind glücklicherweise so gering ausgefallen, dass es mittlerweile wieder erste Lockerungen geben konnte; das Leben nimmt wieder Fahrt auf und es entbrennt eine große öffentliche Diskussion, inwieweit ein solch langer (vor allem wirtschaftlicher) Lockdown sinnvoll ist und war.
Was die Kultur und hier insbesondere die Musik anbelangt, so ist diese Branche als erste betroffen gewesen und wird noch am längsten betroffen sein. Der Beruf des Musikers hängt von einem Publikum ab, möglichst einem ausverkauften Saal, von Applaus, von Reaktionen. Nur so macht uns das Spielen und Aufführen Spaß. Selbstverständlich hat auch die Musikwelt in Zeiten von Corona Möglichkeiten gefunden, Musik zu präsentieren. Tausende von Split- Screen-Videos wurden auf den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Home-Konzerte wurden live gestreamt. Schnell jedoch haben wir gemerkt, dass das zwar ein oder zwei Mal lustig ist, aber unser eigentliches Musizieren, vor allem das Musizieren mit anderen Musiker*innen, in keinster Weise ersetzen kann.
Auch wenn nun wieder die ersten Lockerungen im öffentlichen Leben durchgesetzt wurden, so bleibt ein wichtiges Wort über allem stehen, zumindest so lange, bis ein Impfstoff oder Medikament gefunden wird: das Abstandhalten von 1,5m und der Mund-Nasen-Schutz. Doch wie ist das in unserer Branche umzusetzen? Abstand halten im Publikum ist dann möglich, wenn nur jeder dritte oder vierte Platz verkauft wird. Das ist für Veranstalter absolut unrentabel und für uns Künstler*innen unbefriedigend.
Zunächst jedoch stellt sich überhaupt einmal die Frage: wie ist das eigentlich auf der Bühne im Orchester oder Ensemble möglich? Mindestabstand von 1,5m und eine Maske beim Spielen? Gerade die Nähe ist das, was Musik den Zauber verleiht. Und Maske bei Blasinstrumenten? Absurd! Und dann hörte man plötzlich von immer mehr Seiten, dass die Blasinstrumente Virenschleudern seien, dass durch die Luftverwirbelung eine hohe Infektionsgefahr ausgehen würde und man von Abständen bis zu 12m sprach.
Um all diesen Gerüchten und Spekulationen Einhalt zu gebieten, haben sich dann Ende April verschiedene Orchester, Musikmediziner und Institute zusammengetan, um Studien durchzuführen, die diese Thesen widerlegen und einen Fahrplan für eine Wiederaufnahme eines Orchesterbetriebs aufstellen sollen.
Mein Orchester, die Bamberger Symphoniker, hat eine der Studien mitinitiiert. Es wurden qualitative Versuche zur Strömungsvisualisierung und quantitative Messungen der Luftgeschwindigkeit in verschiedenen Abständen durchgeführt, um festzustellen, ob beim Spielen eines Blasinstrumentes wirklich eine starke Verwirbelung von Tröpfchen oder Aerosolen an den Stellen erzeugt wird, an denen die Luft am Instrument ausdringen kann. Hierzu wurde eine Nebelmaschine mit sehr feiner Düse benutzt, die dauerhaft einen weißen Nebel um das Instrument herum versprühte.
Zudem wurden verschiedene Luftgeschwindigkeitsmesser in den Abständen von 1m, 1,5m und 2m Abstand aufgestellt, die zeigen sollten, ob und wie schnell die Luft durch das Hineinblasen ins Instrument noch spürbar bewegt wird
. Die Ergebnisse dieser Messungen waren eindeutig. Bei fast allen Instrumenten wurde die Luft kaum spürbar an den Austrittsstellen bewegt. Zudem nahm man schon in 1m Entfernung keine Luftgeschwindigkeit mehr war. Die einzige Ausnahme bildet die Flöte, da bei der Flöte über das Mundstück hinweggeblasen wird und somit auch Tröpfchen und bewegte Luft bis 1,5m minimal spürbar waren. In 2m Entfernung war dann gar keine Luftveränderung mehr zu sehen.
Beim Horn bzw. bei den Blechblasinstrumenten im Allgemeinen sind die Ergebnisse der Studie logisch zu erklären. Selbstverständlich haben wir eine sehr hohe Luftgeschwindigkeit an der engsten Stelle des Systems, nämlich am tiefsten Punkt des Mundstückkessels. Danach jedoch hat die Luft einen so weiten Weg, der bis zum Schalltrichter konisch aufgeht. Bei einem Durchmesser von mehr als 10cm am Schallbecher ist nichts mehr von Luftgeschwindigkeit zu messen. Nur der Klang breitet sich aus, nicht jedoch die Luft.
Wir konnten mit dieser Studie aufzeigen, dass ein größerer Abstand als 2m auch bei Bläsern nicht notwendig ist, um eine Infektion über durch das Spielen erzeugte Aerosole zu verhindern. Die wichtigere Frage scheint zu sein: Wie kontaminiert könnte das Kondenswasser sein, das wir Blechbläser in den Metallrohren erzeugen und ausleeren müssen. Hierzu wurden Studien an anderen Orten durchgeführt.
Die Ergebnisse aller Studien hat das Musikmedizinische Institut Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum in Freiburg zusammengeführt und eine „Risikoeinschätzung einer Corona-Infektion im Bereich Musik“ erstellt. Diese Empfehlung gilt momentan als Basis für eine Wiederaufnahme des Spiel- und auch des Unterrichtsbetriebs.
Dieses 34-seitige Dokument kann hier abgerufen werden.
Wie geht es also weiter: Seit Mitte Mai gab es immer mehr Lockerungen, das öffentliche Leben nahm wieder Normalität an. Die Gastronomie öffnete wieder, Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten nahmen den Betrieb wieder auf und auch im Bereich der Musik durfte an Konzepten gearbeitet werden, die ein gemeinsames Musizieren wieder ermöglichen.
Das große Problem ist nach wie vor, dass sich in geschlossenen Räumen nur eine geringe Anzahl von 50 Menschen treffen und versammeln darf. Somit kann ein großer Saal niemals voll besetzt sein. Und das wird wohl auch noch so lange andauern, bis wirklich ein Medikament
page2image243256960 page2image243257248 page2image243257536
und ein Impfstoff gefunden wird. Als Musiker*in macht man sich natürlich Sorgen, wie die Branche diese Krise übersteht und man kann nur hoffen, dass neue Formate und kreative Konzepte entwickelt werden, die auch in Post-Corona-Zeiten weitergeführt werden können.
Was mich persönlich angeht, so gab es verschiedene Phasen während der letzten drei Monate. Das Leben eines Musikers ist bestimmt von vielen Konzerten und damit verbundenen Reisen. Wenn man Familie zu Hause hat, ist es oft nicht einfach, den Spagat zwischen den vielen, durch die Konzerte bedingten, Abwesenheiten und der Zeit mit der Familie zu bewältigen. Dieser Spagat wurde durch die Krise erstmal aufgelöst, und ich hatte plötzlich viel Zeit für die Kinder und meine Frau. Das war sehr schön und lässt einen auf viele Dinge neu und verändert blicken. Dieses Gefühl möchte ich unbedingt auch nach der Krise beibehalten und vielleicht das eine oder andere Konzert, welches terminlich mit hohem Stress verbunden wäre und die Familie vor Schwierigkeiten stellen würde, nicht unbedingt zusagen.
Da sowohl meine Frau als auch ich keine systemrelevanten Berufe haben, konnten, durften und mussten wir nicht arbeiten, sodass wir auch die Zeit hatten, uns 24/7 um die Kinder zu kümmern. Auch das kann sehr anstrengend sein und man muss sich selbst oft zurücknehmen. Aber wir hatten trotzdem viel Glück mit der Situation, weil wir uns abwechseln konnten und auch momentan nur ein Schulkind haben, mit dem man Homeschooling machen muss.
Anfänglich habe ich mir viele Split-Screen-Videos angeschaut auf allen möglichen Kanälen und habe uns Hornist*innen innerlich in zwei Kategorien aufgeteilt: Die einen müssen jetzt unglaublich viel Zeit haben zum Üben und gehen fit wie noch nie aus der Krise heraus. Die anderen – und dazu zähle ich mich – haben kleine Kinder, kommen gar nicht zum Üben und brauchen erstmal wieder den Dienst, um überhaupt fit zu werden.J
Nach einiger Zeit und vielen Gesprächen mit Freund*innen und Kolleg*innen stellte sich jedoch eines heraus: Es ist sehr schwierig, sich zu motivieren und zu üben, ohne ein richtiges Ziel zu haben. Das Spielen mit anderen fehlt jedem doch sehr, sei es im professionellen Orchester, im Ensemble, im Unterricht und im Laienbereich.
Mit meinem Quartett „german hornsound“ haben wir die Zeit genutzt und viele neue Arrangements geschrieben. Zudem entwickelten wir eine neue Reihe, die „Fantasies for Horn Solo“, bei denen wir Stücke aus der Orchesterliteratur für ein Horn adaptierten, um auch in Corona-Zeiten interessante Stücke zum Üben zu erschaffen. Die ersten beiden Hefte über Bruckners letzte drei Symphonien sowie Mahlers Wunderhorn-Lieder sind jetzt in unserer GHSedition erschienen (www.koebl.de). Mitte Mai konnten wir uns auch zum ersten Mal wieder treffen (also nach fast zehn Wochen), haben geprobt und ein kleines Livestream- Konzert open air aufgeführt. Außerdem haben wir gemeinsam mit einigen Festivals im Sommer Corona-Konzerte organisiert, die sich mit den Hygiene- und Abstandsregeln durchführen lassen. Somit sind nun wenigstens wieder ein paar Auftritte in Aussicht, auf die wir uns freuen und vorbereiten können. Und auch mein Orchester nimmt den Betrieb ab Mitte Juni wieder auf. Wir veranstalten einen großen Dirigenten-Wettbewerb, the Mahler Competition, bei dem wir tatsächlich Mahlers 4. Symphonie mit 2m Abstand proben und aufführen werden.
Ich freue mich auf die kommende Zeit und bin trotzdem in großer Sorge um unsere Branche. Wie wird sie weitermachen? Es wird auf jeden Fall anders sein als zuvor!
Vielen Dank. Euer Christoph
From Brent Shires - Simplified Chinese
大家好!我是国际圆号协会的区域研讨会召集人,Brent Shires。我想透过这封信,邀请您一同为您所在的区域来量身打照圆号相关活动。至2003年起,身为区域研讨会召集人,我一直都以透过协助活动筹划以提升区域凝聚力为目标。只要您对于举办任何圆号相关活动有兴趣,无论是大型的区域研讨会 (三天以上),或者是小型的地方性活动 (一至二日),国际圆号协会都乐意提供您不同方面的协助,包括活动咨询、信息交流及讨论和经验分享等。
其中,我想特别透过这个机会告知有兴趣的主办人:国际圆号协会一直以来都有提供小额的补助款,提供活动主办人经济上的协助。只要您是协会会员,在协会网页上登入后,即可申请「区域研讨会补助款」。目前阶段,一至两天的小型活动主办人可申请最高美金200元的补助;三天以上的大型活动主办人可申请最高美金500元的补助。在此,我们特别鼓励需要经济援助的地区活动主办人向我们提出补助申请。
至开始从事教职以来,我个人曾举办过四次区域研讨会,也参与或协助多次相关活动。无论您的计划正进行到哪一个阶段;即便您只是对于相关活动筹划有兴趣,只要您写信到bshires@uca.edu,我都会尽快给您答复。相信大家都和我一样期待大型活动能够再次如期举行的那一天,但在这之前,让我们一同来计划一系列有趣的活动吧!
Brent Shires
中央阿肯色大学圆号副教授
阿肯色交响乐团第三部圆号
From Brent Shires - Traditional Chinese
大家好!我是國際法國號協會的區域研討會召集人,Brent Shires。我想透過這封信,邀請您一同為您所在的區域來量身打照法國號相關活動。至2003年起,身為區域研討會召集人,我一直都以透過協助活動籌畫並提升區域凝聚力為目標。只要您對於舉辦任何法國號相關活動有興趣,無論是大型的區域研討會 (三天以上),或者是小型的地方性活動 (一至二日),國際法國號協會都樂意提供您不同方面的協助,包括活動諮詢、資訊交流及討論和經驗分享等。
其中,我想特別透過這個機會告知有興趣的主辦人:國際法國號協會一直以來都有提供小額的補助款,提供活動主辦人經濟上的協助。只要您是協會會員,在協會網頁上登入後,即可申請「區域研討會補助款」。目前階段,一至兩天的小型活動主辦人可申請最高美金200元的補助;三天以上的大型活動主辦人可申請最高美金500元的補助。在此,我們特別鼓勵需要經濟援助的地區活動主辦人向我們提出補助申請。
至開始從事教職以來,我個人曾舉辦過四次區域研討會,也參與或協助多次相關活動。無論您的計畫正進行到哪一個階段;即便您只是對於相關活動籌畫有興趣,只要您寫信到bshires@uca.edu,我都會盡快給您答覆。相信大家都和我一樣期待大型活動能夠再次如期舉行的那一天,但在這之前,讓我們一同來計畫一系列有趣的活動吧!
Brent Shires
中央阿肯色大學法國號副教授
阿肯色交響樂團第三部法國號
Casbah of Singapore Video
Freischütz in Grafenwoehr Video
Education: More support for the universities in Latin America.
by Joel Arias
Anticipating and managing crises in today’s world has become increasingly necessary, and in recent years, organisations have rapidly developed programs designed to meet these needs. The COVID-19 pandemic serves as a reminder of the importance of having effective crisis management before, during and after.
It is for this reason that in Latin America they have been taking rapid measures and establishing plans and agreements in order to make preparations for what the future may bring. Many of the academic and cultural institutions in Latin America as well as Central America are promoting academic ties to several institutions in developing countries in order to properly prepare their students, as well as receive virtual classes with professionals in many of the important First World countries. Since 2015, I have been the professor of the horn studio at the University of Panama, and through such cooperation between institutions, have been able to realise festivals and masterclasses with some of the more important pedagogues at prestigious institutions in North America and Europe. However, this is not the case with other countries in Latin America, especially for those who have recently experienced critical political and social situations. My concrete proposal in this bulletin is to initiate the creation of an educational assistance program which would entail sending some of its associates to various conservatories and universities in these countries. Many of the universities and conservatories have no precedent which enables them to pay the travel costs of the visiting professors much less covering the guests’ accommodations and international flights. The objective is the continuing education promoted by the IHS, in order to prepare these students and provide them with the opportunity to pursue their studies at other recognised institutions.
Translation: Kerry Turner
Joel Arias was born in Venezuela, and began his early musical training at the age of eight. He studied Keyboard from age 9 and his studies on Horn at the “Sistema de Orquestas Juveniles e Infantiles de Venezuela” at the age of ten.
During two consecutive periods he was a recipient of the DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) Stipendium, scholarship granted by the German Government to complete his post-graduate studies, perfecting his skills as a soloist with the Valve Horn and the Baroque and Natural Horn with Michael Höltzel at the celebrated “Hochschule für Musik Detmold”. Baroque and Classical Horn with Prof. Ab Koster in die “Hamburg Hochshule für Musik und Theater” (in Germany), with Prof. Javier Bonet in “Escuela Superior de Música de Cataluña” (Barcelona-Spain). Master Class with Phill Mayer, Frank Lloyd and Radovan Vlatkoviç.
In 1997, he has named associate professor of the Itinerant Conservatory from the Beracasa Foundation together with the acclaimed French Horn player André Cazalet. Presently, he is professor at the Facultad de Bellas Artes de la Universidad de Panamá, Principal-Horn of the Orquesta “Sinfónica de Venezuela” and Current President of the “Delfino Núñez” Foundation for the Iberoamerican Horn School and Area representative for the International Horn Society. Mr. Arias can teach in German, English, Italian and Spanish.
Educación: Más apoyo a las Universidades de Latinoamérica
by Joel Arias
Anticipar y gestionar las crisis se ha convertido en una necesidad en el mundo de hoy, y las organizaciones han desarrollado rápidamente programas para satisfacer esta demanda en los últimos años. La pandemia de COVID-19 sirve como un recordatorio de la importancia de contar con planes efectivos de gestión de crisis y considerar el antes, el durante y el después.
Es por esta razón que en Latinoamérica se están tomando rápidamente medidas y estableciendo planes y convenios para prepararse hacia lo que viene en el futuro. Muchas instituciones académicas y culturales de Latinoamérica y Centroamérica están promoviendo enlaces académicos con algunas instituciones de países desarrollados para preparar a sus estudiantes y recibir clases de manera virtual con los profesionales de algunas Importantes Universidades de estos países del Primer Mundo. Desde el año 2015 yo soy el Profesor del Horn Studio de la Universidad de Panamá y por medio de algunos convenios institucionales se han realizado Festivales de Horn y Máster Clases con algunos de los más importantes Pedagogos de importantes instituciones de Norte America y Europa. Sin embargo, esto no es igual para otros países de Latinoamérica, especialmente para aquellos que están pasando desde hace algunos años por situaciones políticas y sociales críticas.
Mi propuesta concreta, en este boletín, es solicitar la creación de un programa de asistencia educativa que consista en enviar a algunos de sus asociados a los diferentes Conservatorios y Universidades de esos países. Muchas de esas Universidades y Conservatorios no tienen un presupuesto que les permita pagar los gastos de viaje para profesores invitados y mucho menos para cubrir los gastos de hotel y boletos aéreos internacionales.
El objetivo principal es la educación continua, promovida a través de la IHS, con el objetivo de preparar a esos estudiantes y brindarles con esto la oportunidad de proseguir sus estudios en otras instituciones reconocidas.