Interviewed by Kristina Mascher

arkady portrait1) Arkady, you are widely known for your creative improvisations, your use of technology in live performance, and for your heartfelt jazz compositions. Can you tell us how you first fell in love with jazz?

In teenage years I was interested in hard rock: Deep Purple, Led Zeppelin, Uriah Heep, Grand Funk Railroad…A little later - progressive rock: YES, Emerson, Lake & Palmer, Genesis, King Crimson…Later - jazz rock: Blood, Sweat & Tears, Chicago, Tower of Power...even later - fusion/jazz/soul: Weather Report, Return to Forever, Brecker Brothers, Mahavishnu Orchestra...

 Step by step I learned new musical styles, new techniques, harmony, rhythmical and metrical structure, improvisation and “comprovisation!”

2) Would you say that your jazz compositions come more from the head, the heart, or a combination of both?

Differently! It depends on my mood, general condition, which instrument (new instrument inspires new ideas!!!) Listening to masterpieces (classic music, jazz, folk, rock, fusion and etc.)...

 3) What does it feel like to you when you are improvising in front of an audience?

I try not to pay attention to the audience! The concentration is aimed at building drama! I do not like blah blah!

I like word “comprovisation” - Prepared, premeditated improvisation...

4) Who would you say have been the people who have inspired you as a musician?

My brother, my father, my Horn teacher! More on inspirations here:

Arkady Joins Sarah Willis for a Horn Hangout

5) Tell us about your collaboration on this video with Vadim Neselovskyi. How did you meet and decide to work together?

This is a long story. Here’s an excerpt in German from jazzpages.com:

Vadim Neselovskyi: Ich kam nach Deutschland 1995, als ich 17 war. Ich war jüdischer Kontingentflüchtling. Es war eine Emigrationswelle von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. Meine Familie hielt sich zunächst in Unna-Massen auf, dann in Dortmund. Ich hatte damals schon zwei Semester Komposition studiert und wollte in Deutschland mit dem Musikstudium weitermachen. Ich wusste schon, dass die Mischung von Jazz und Klassik mein Weg ist. Ich dachte zuvor: Wenn ich in Deutschland bin, kann ich mir alle ECM-Platten anhören. In die Geschäfte gehen – Keith Jarrett! – alles ist voll mit langen Regalen… Ich konnte mir dies gar nicht leisten – es war zu teuer. Ich dachte: ECM – europäische Musiker, amerikanische Musiker…. Und da hat mir jemand erzählt: ‚Vadim, da gibt es zwei Russen, die sind jetzt auch auf ECM, das musst Du Dir anhören. Das sind Misha Alperin und Arkady Shilkloper.’ Die kannte ich damals überhaupt nicht. Dann hat mir jemand die CD auf Musikcassette überspielt. Dies war eine Offenbarung für mich. Da habe ich plötzlich bemerkt: Wir können – auch ohne die amerikanische Kultur ständig nachzumachen - Kreatives schaffen...











Vadim Neselovskyi: Es begann auch mit unseren eigenen Wurzeln aus der ukrainischen Kultur, russischen Kultur, jüdischen Kultur. Ich komme aus Odessa, wo dies alles gemischt ist. Ich bin selbst Jude zu einem Dreiviertel. Das alles kann meine Musik sein, kann meine Sprache sein, und das hatte ich alles draufgehabt, bevor ich Misha und Arkady kennen gelernt habe. In Dortmund hatte ich klassisches Klavier studiert, und im dortigen Club „domicil“ hörte ich das Moscow Art Trio. Nach einem Konzert bin ich zu Arkady gegangen. Er hat eine unglaublich nette Art, mit jedem zu sprechen als ob man auf dem gleichen Niveau ist. Man konnte sich mit ihm unterhalten, ohne Altersunterschied, gleich per Du. Es war für mich schön zu sehen, dass es so große Stars gibt, die so bescheiden sein können und mich als ernsthaften Gesprächspartner akzeptieren. Er hat mich dann zum Bier eingeladen – eine wahrhafte Sternstunde für mich. Wir sind irgendwo Bier trinken gegangen, haben gesprochen über Musik, Konzerte. Das war unsere erste Begegnung.

Viele Jahre später – ich war schon in den USA und hatte mit der eigenen Karriere angefangen - erhielt ich plötzlich von Michail Alperin eine E-Mail: „Hallo Vadim, ich habe vorher Deine Musik im Internet entdeckt. Diese finde ich sehr schön, ich würde Dich gerne kennen lernen“. Ich dachte: Mein Gott, weiß er eigentlich, dass wir uns schon einmal getroffen haben? Eine Woche danach bekam ich eine E-Mail von Arkady Shilkloper: „Hallo Vadim, jemand hat uns angeboten eine Duo-Konzert zu spielen im Rahmen von Jüdischen Kulturtagen in Deutschland“. Beide haben mich in kurzem Abstand unabhängig voneinander kontaktiert - es war irgendwie die Zeit, dass wir wieder zusammenkommen.

Arkady Shilkloper: Ich sagte mir nach dem Auftritt im „domicil“, der junge Mann hat doch interessante Fragen gestellt. Ich bemerkte sofort: Dieser kommt weiter. Er war schon sehr weit fortgeschritten in seiner musikalischen Entwicklung. Misha hat sich dann doch noch erinnert, wer Vadim ist.

6) Did you and he compose your music on paper, or did you work it out together live in the studio?

Much of the material has a score! Some of compositions have no improvisation in the usual sense of the word!!!

For us improvisation is not only a variation on the theme!

We distinguish these types of improvisation as timbre, rhythmic and metric, improvisation forms, dynamic improvisation, etc. Several pieces on the album are written spontaneously! Free improvisation without borders!!!

Just image, a special mood, picture...

7) Tell us about a performance that you will never forget.

A few years ago I was playing a gig with my Moscow Art Trio in the French city of Metz. The club had only 3 people!!! No Frenchmen!!! One Belgian, one Dutch and one German! We played as if the hall had at least 100 people!!! Many years later we met a Belgian who again came to our concert and remembers a concert in Metz very well too!

arkady album9) What new projects do you have coming up in the future?

Very soon the Russian label "ArtBeat" will publish my very important album "Symphonic tribute to YES"!!! Remember how I began my artistic way? Passion to progressive rock!! Youthful dreams to make a program with a symphony orchestra, dedicated to YES are coming true!!!

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