Die International Horn Society ist eine weltweite Horngemeinschaft. Wir feiern Vielfalt und üben Toleranz, und wir sind hier, um Unterstützung, Ressourcen und Inspiration anzubieten. Die von einzelnen Mitgliedern des IHS geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt unsere Werte und Ziele der Gesellschaft als Ganzes wider.

Ich werde nicht ewig spielen, aber...

  • David Johnson
  • Thema Autor
09 Mai 2009 15: 13 #281 by David Johnson
Ich werde nicht ewig spielen, aber... wurde erstellt von David Johnson
Frage:

Herr Johnson,

Ich weiß, das ist eine Frage für jeden Hornisten. Wir werden nicht ewig spielen und mit dem Alter wird es immer schwieriger. Was ist Ihr Rat, um mindestens die gleiche Qualität wie zuvor zu erhalten?

Alles Gute

Ricardo Matosinhos

Antwort von David Johnson:

Hallo Ricardo!

Ich hatte nicht erwartet, eine Frage von einem Hornisten zu bekommen, den ich bereits persönlich kenne. Ich werde versuchen, Ihre Frage so gut wie möglich zu beantworten.

Ich bin 53 Jahre alt und spiele technisch sicher nicht mehr so ​​gut wie vor 20-30 Jahren. Ich versuche jeden Tag ein bisschen zu üben, um ein Spielniveau aufrechtzuerhalten, das sowohl für meine Schüler hilfreich als auch für mich musikalisch akzeptabel ist. Ich gebe immer noch Konzerte mit Orchestern und spiele Kammermusik und für diese Art des Spielens ist ein professionelles Niveau erforderlich, besonders jetzt, wo ich wieder freiberuflich bin.

Ich würde sagen, dass ein Ansatz wie meiner, der irgendwann die meisten großen Orchesterwerke gespielt hat, mehr Pflege braucht als wirkliche harte Übung. Unter Pflege verstehe ich gut 20-40 Minuten Aufwärmen vor dem eigentlichen Üben, je nach individuellem Bedarf, dann 30 - 60 Minuten täglich mit Etüden, Orchesterpassagen, Solorepertoirewerk(en) und Kammermusik. Mehr Übung pro Tag wird die meisten Hornisten tatsächlich verbessern, aber ehrlich gesagt kann ich mir diesen Luxus als Vollzeitlehrer selten leisten. Ich spiele jedoch während einiger Stunden, also ist das auch ein bisschen mehr Spiel am Tag.

Ich denke, langsame Legato-Passagen auf dem Horn sind für einen älteren Ansatz hilfreicher als technische Akrobatik. Das meiste, was wir täglich mit der Hupe machen, ist nicht supertechnisch, ergo scheint es logisch, zuerst auf die täglichen Bedürfnisse vor den außergewöhnlichen einzugehen. Ich hoffe, das hat Ihnen in gewisser Weise geholfen.

David W. Johnson

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